Ein digitaler Erinnerungsort für das Olympia-Attentat 1972 in Fürstenfeldbruck wird vorbereitet

Der Landkreis Fürstenfeldbruck leistet seit mehr als zwanzig Jahren intensive Erinnerungsarbeit an das Olympia-Attentat von 1972 in Fürstenfeldbruck, das hier sein tragisches Ende nahm. Um diese Erinnerungsarbeit weiterzuführen, soll ein digitaler Erinnerungsort geschaffen werden. Die digitale Lösung bietet die Chance, aufgrund der Ortsunabhängigkeit und Mehrsprachigkeit ein breites, auch internationales Publikum zu erreichen und damit der historischen Bedeutung des Ereignisses gerecht zu werden.

Seit 1. April ist Silke Seiz als Projektleiterin für den digitalen Erinnerungsort verantwortlich. Das Projekt ist im Referat Regionalmanagement des Landratsamtes angesiedelt. Silke Seiz ist Diplom-Betriebswirtin und bringt vielseitige Erfahrung aus dem Bereich des Projektmanagements mit. Ziel ist es, spätestens zum 50. Jahrestag des Attentats am 05.09.2022 einen digitalen Auftritt zu präsentieren, der eine große Zielgruppe im In- und Ausland anspricht und damit ein Zeichen gegen das Vergessen setzt.

Als ersten Meilenstein hat die neue Projektleitung ein Infoportal umgesetzt, das über die aktuellen Entwicklungen im Projekt informiert und vor allem auch potenzielle Fördermittelgeber und Sponsoren ansprechen soll, die die Umsetzung eines digitalen Erinnerungsortes zum Olympia-Attentat 1972 in Fürstenfeldbruck bis zum 50-Jährigen Gedenken 2022 möglich machen können. Das Infoportal erreichen Sie unter www.erinnerungsort-fuerstenfeldbruck1972.de.

Eine Konzeption für den digitalen Erinnerungsort wird am 14. Oktober im projektbegleitenden Forum zur Diskussion gestellt und soll dann ab 2021 mit entsprechenden Finanzmitteln und wissenschaftlicher sowie technischer Unterstützung von externen Beratern und Dienstleistern zur Umsetzung gebracht werden.

Quelle: https://www.lra-ffb.de/aktuelles/pressemitteilungen/news/ein-digitaler-erinnerungsort-fuer-das-olympia-attentat-1972-in-fuerstenfeldbruck-wird-vorbereitet